Tagesbericht
Gold und Goldaktien im Aufwärtstrend PDF Drucken E-Mail

Tagesbericht vom 23.07.10

Hinweis: Urlaubsbedingt entfällt der Tagesbericht in der Zeit vom 26. Juli bis zum 6. August. Der nächste Tagesbericht wird am 9. August veröffentlicht.


Aktuelle Goldpreisentwicklung

Der Goldpreis erholt sich im gestrigen New Yorker Handel sprunghaft von 1.187 $/oz auf 1.200 $/oz, gibt aber zum Handelsschluss wieder auf 1.195 $/oz nach. Heute Morgen entwickelt sich der Goldpreis im Handel in Sydney und Hongkong seitwärts und notiert aktuell mit 1.196 $/oz um etwa 10 $/oz über dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien ziehen weltweit an und geben einen vorsichtig positiven Trend für den Gesamtmarkt vor.


Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

Zinsen für 12-Monatsgelder in Portugal springen von April bis Juli von 1,05 auf 2,45 %.
Kommentar: Offensichtlich haben die Investmentbanken und Hedgefonds ihre Gewinne aus den Shortpositionen gegen den Euro und gegen europäische Anleihen geschlossen. In den Medien taucht die Meldung nur als Randnotiz auf. Vor wenigen Wochen hätte es diese Meldung noch auf die Titelseiten der Zeitungen und in die Topmeldungen der Fernsehstationen geschafft.

Schweizer Zentralbank verzeichnet im 1. Halbjahr 2010 einen Verlust von 4 Mrd Franken. Auf die Euroreserven mussten 14 Mrd Franken abgeschrieben werden.

Morgan Stanley meldet für das Juniquartal einen Anstieg des Gewinns um 149 % auf 2,0 Mrd $.

Coca Cola meldet für das Juniquartal einen Anstieg des Gewinns um 16 % auf 2,4 Mrd $.

Wells Fargo meldet für das Juniquartal einen Rückgang des Gewinns um 3 % auf 3,2 Mrd $.


Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis entwickelt sich der Goldpreis seitwärts (aktueller Preis 29.783 Euro/kg, Vortag 29.847 Euro/kg). Langfristig befindet sich der Goldpreis im Haussetrend in Richtung unserer vorläufigen Zielmarke von 1.600 $/oz (1.400 $/oz, vgl. Tagesbericht vom 04.11.09). Aufgrund der fundamentalen Verfassung des Goldmarktes halten wir eine Umkehr des langfristigen Aufwärtstrends praktisch für ausgeschlossen. In der kommenden Inflationsphase (Crack-up-Boom, Beschreibung in der Zeitschrift „Smart-Investor“, Ausgabe April 2009 (http://www.smartinvestor.de/pdf/Smart-Investor-4-2009-S-44-49.pdf) wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen. Beachten Sie zur Prognose auch den Vortrag vom 30.05.10 auf der Ifaam in Hamburg von Martin Siegel unter http://www.goldhotline.de/files/Vortrag%20Hamburg%2030_05_10.pdf.


Silber springt über die 18 $/oz-Marke (aktueller Preis 18,15 $/oz, Vortag 17,69 $/oz). Platin erholt sich (aktueller Preis 1.534 $/oz, Vortag 1.515 $/oz). Palladium verbessert sich (aktueller Preis 460 $/oz, Vortag 448 $/oz). Die Basismetalle setzen den Anstieg fort. Nickel gewinnt 4,7 % (Vortage +1,8 %, +1,5 %) und Kupfer 3,3 % (Vortage +2,7 %, +2,4 %).


Der New Yorker xau-Goldminenindex steigt um 2,2 % oder 3,7 auf 172,3 Punkte. Bei den Standardwerten gewinnen Kinross 4,6 % und Freeport 4,1 %. Bei den kleineren Werten ziehen Stillwater 5,4 %, Cadan 4,9 %, Petaquilla und Red Back 4,3 % sowie MDN 4,1 % an. Bei den Silberwerten verbessern sich Silver Wheaton 3,9 % und Coeur d’Alene 3,8 %.


Die südafrikanischen Werte entwickeln sich im New Yorker Handel freundlich. Gold Fields ziehen 3,8 % und DRD Gold 3,4 % an.


Die australischen Goldminenaktien entwickeln sich heute Morgen verbessert. Bei den Produzenten steigen Dominion 7,1 %, Intrepid 5,9 % und Saracen 5,3 %. Tanami gibt 8,0 % nach. Bei den Explorationswerten ziehen Arc 11,1 % und Signature 6,3 % an. Andean gibt nach der Ankündigung einer Kapitalerhöhung um 4,2 % nach. Bei den Basismetallwerten steigen Kagara 10,3 %, Minara 7,1 % und Perilya 5,2 %.


Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds (WKN: A0ML6U)

Der Fonds verbessert sich um 0,8 % auf 111,36 Euro und notiert auf Sicht der letzten 12 Monate aktuell auf Rang 2 (2) von 43 in Deutschland zugelassenen Goldminenfonds (vgl. http://fonds.onvista.de/performance.html?TIME_SPAN=1Y&DIA=ABS&TYPE_FUND=72&FOCUS=5584&SELECTED_ID=EUR). Die besten Fondswerte sind heute die australischen Dominion (+7,1 %) und Saracen (+5,3 %) sowie die kanadischen Cadan (+4,9 %) und Kinross (+4,6 %). Insgesamt dürfte der Fonds heute parallel zum xau-Goldminenindex weiter zulegen.


In der Auswertung zum 30.06.10 verzeichnet der Fonds einen Gewinn von 4,4 % und kann damit stärker als der xau-Vergleichsindex (+2,7 %) zulegen. In den letzten Wochen wurde der Fonds vom schwächeren australischen Dollar, von der Diskussion um Steuererhöhungen für australische Bergbauwerte und dem Ende des australischen Geschäftsjahres zum 30.06.10 erheblich belastet. Alle drei belastende Faktoren sollten für die Entwicklung in den nächsten Wochen keine Rolle mehr spielen oder die Kursentwicklung des Fonds sogar noch unterstützen, so dass sich der Fonds auf dem kurzfristig zurückgebliebenen Niveau wieder zum Kauf anbietet. Seit dem Jahresbeginn 2010 beträgt der Gewinn 22,1 % im Vergleich zum xau-Index (+23,5 %). Seit dem Jahresbeginn 2009 entwickelte sich der Fonds in 13 von 18 Monaten besser als der Vergleichsindex. Die aktuellen Fondsdaten und ein aktueller Marktkommentar sind auf den Seiten der www.goldhotline.de abrufbar.

Gewinnentwicklung seit Anfang 2009

Bester Goldminenfonds 2009 mit einem Gewinn von 131,1 % (xau-Index +32,5 %)
Januar 2010: -0,8 % (xau-Index -9,2 %)
Februar 2010. -1,1 % (xau-Index +11,0 %)
März 2010: +12,4 % (xau-Index +3,3 %)
April 2010: +7,4 % (xau-Index +10,1 %)
Mai 2010: -1,2 % (xau-Index +5,0 %)
Juni 2010. +4,4 % (xau-Index +2,7 %)
Gesamt 2010: +22,1 % (xau-Index +23,5 %)

Trotz der erfolgreichen Entwicklung 2009 und Anfang 2010 verbleibt bis zu den Höchstkursen aus dem Jahr 2008 noch ein Kurspotential von etwa 20 % und bis zu den Zielkursen ein Kurspotential von etwa 130 %. Ziel des Beraters Martin Siegel ist es, den Fonds durch Investments in fundamental unterbewertete mittelgroße und kleinere Werte im Laufe der aktuellen Hausse als einen der führenden Goldminenfonds in den Jahren 2010 bis 2012 zu etablieren.

Hinweis: Sie können den Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds ohne Ausgabeaufschlag erwerben. Weitere Informationen zum Kauf des Fonds finden Sie auf: www.mg-finance.de.


Westgold

Unsere Edelmetallhandelsfirma Westgold (www.westgold.de) verzeichnet am Donnerstag ein durchschnittlich hohes Auftragsvolumen. Gesucht bleiben die 1 oz Standardgoldmünzen, kleinere Barren (1 oz bis 250g), die 1 oz Silbermünzen Maple Leaf und die australischen 1 kg-Münzen. Die Verkaufsneigung hat bei etwa 1 Verkäufer auf 8 Käufer eingependelt. Unsere Preisliste finden Sie auf www.westgold.de.

 

 
Goldminen stabil PDF Drucken E-Mail

Tagesbericht vom 22.07.10


Aktuelle Goldpreisentwicklung

Der Goldpreis gibt im gestrigen New Yorker Handel von 1.195 auf 1.186 $/oz nach. Heute Morgen entwickelt sich der Goldpreis im Handel in Sydney und Hongkong sehr ruhig und notiert aktuell mit 1.186 $/oz um etwa 3 $/oz unter dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien entwickeln sich weltweit stabil und geben einen vorsichtig positiven Trend für den Gesamtmarkt vor.


Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

Zahl der Baubeginne von US-Häusern sinkt im Juni um 5 % mit einer Jahresrate von 549.000 Häusern auf den tiefsten Stand seit 8 Jahren.

Goldman Sachs meldet für das Juniquartal einen Rückgang des Gewinns um 83 % auf 453 Mio $.

Citigroup meldet für das Juniquartal einen Rückgang des Gewinns um 37,0 % auf 2,7 Mrd $.

Bank of America meldet für das Juniquartal einen Anstieg des Gewinns um 15,0 % auf 2,8 Mrd $.

JP Morgan meldet für das Juniquartal einen Anstieg des Gewinns um 76,2 % auf 4,8 Mrd $.

Texas Instruments meldet für das Juniquartal einen Anstieg des Umsatzes um 42 % auf 3,5 Mrd $ und einen Anstieg des Gewinns um 200 % auf 0,8 Mrd $.

China überholt die USA als weltgrößter Energieverbraucher. Da die Energieverschwendung einen großen Teil des US-BIP ausmacht, sind für China starke Wachstumsraten im BIP vorgezeichnet.

Auftragseingänge im Maschinenbau steigen im Mai aus dem Ausland um 68 % und aus dem Inland um 50 %.

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Goldaktien steigen PDF Drucken E-Mail

Tagesbericht vom 21.07.10


Aktuelle Goldpreisentwicklung

Der Goldpreis erholt sich im gestrigen New Yorker Handel von 1.178 auf 1.192 $/oz. Heute Morgen gibt der Goldpreis im Handel in Sydney und Hongkong wieder leicht nach und notiert aktuell mit 1.189 $/oz um etwa 6 $/oz über dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien entwickeln sich weltweit freundlich und geben einen vorsichtig positiven Trend für den Gesamtmarkt vor.


Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

IWF will die Mittel für die Kreditvergabe an gescheiterte Staaten von 750 auf 1.000 Mrd $ aufstocken, um das Schneeballsystem der Staatsfinanzierung aufrecht erhalten zu können.

China erwartet für 2010 einen Anstieg der Exporte um 25 % und einen Anstieg der Importe um 33 %.

Handelsblatt: „Schlafmohn ist keine traditionelle Feldfrucht der afghanischen Bauern. Früher bauten sie Äpfel an oder Safran. Erst durch amerikanisches Geld wurde das Land zum weltweit größten Produzenten von Opiaten“. Etwa 90 % der Opiumproduktion stammt aus Gebieten, die von Großbritannien verwaltet werden.

Arzthonorare erhöhen sich zwischen 2007 und 2010 um etwa 15 % auf durchschnittlich 164.000 Euro.

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Goldpreis stabilisiert PDF Drucken E-Mail

Tagesbericht vom 20.07.10


Aktuelle Goldpreisentwicklung

Der Goldpreis verliert im gestrigen New Yorker Handel von 1.188 auf 1.178 $/oz, kann sich aber zum Handelsschluss wieder auf 1.184 $/oz erholen. Heute Morgen entwickelt sich der Goldpreis im Handel in Sydney und Hongkong seitwärts und notiert aktuell mit 1.183 $/oz um etwa 8 $/oz unter dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien entwickeln sich weltweit etwas nachgebend und geben derzeit keinen Trend für den Gesamtmarkt vor.


Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

Heidelberger Druck meldet für das Juniquartal einen Anstieg der Aufträge um 43 % (Vorjahresvergleich).

General Electric meldet für das Juniquartal einen Anstieg des Nettogewinns um 16 % auf 3,0 Mrd $.

Daimler Benz erzielt im Juniquartal einen Gewinn von 2,1 Mrd Euro. Der Umsatz konnte um 28,1 % auf 25,1 Mrd Euro gesteigert werden. Im Vorjahr wurde noch ein Verlust von 1,0 Mrd Euro verzeichnet.

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